Neue Ausschreibung für deutsch-französischen Henrik Enderlein Prize für europäische Spitzenforschung startet

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Veröffentlicht am : 22 January 2026 Aktualisiert am : 11 May 2026

Bis zum 20. März können sich herausragende Wissenschaftler:innen um den deutsch-französischen Forschungspreis für Sozialwissenschaften bewerben. Der Preis würdigt europäische Spitzenforschung, die einen Beitrag zur Zukunft Europas leistet.

Berlin, 21. Januar 2026. Ab heute sind Wissenschaftler:innen mit Sitz in der Europäischen Union aufgerufen, ihre Bewerbung für den Henrik Enderlein Prize 2026 einzureichen. Der mit insgesamt 10.000 Euro dotierte Preis richtet sich an herausragende Wissenschaftler:innen bis zum Alter von 40 Jahren, die mit ihrer Forschung einen Beitrag zur Zukunft Europas leisten. Ein besonderer Fokus liegt auf Projekten mit konkretem Praxisbezug. Einsendeschluss ist der 20. März 2026.

Weitere Informationen zur Ausschreibung finden sich auf der Projektseite des Henrik Enderlein Prize.

Der Henrik Enderlein Prize wird durch die Hertie School, das Auswärtige Amt, das französische Ministerium für Europa und auswärtige Angelegenheiten und die Universität Sciences Po in Paris vergeben. Die Preisvergabe findet im Sommer in Berlin statt. Der Preis ist Henrik Enderlein gewidmet. Der 2022 verstorbene ehemalige Präsident der Hertie School war unter anderem Absolvent der Sciences Po und Gründungsdirektor des Jacques Delors Centres.

Zu den Gewinner:innen der vorherigen Jahre zählen die Professorin für Internationale Beziehungen und Umwelt Alice Vadrot (Universität Wien), die Ökonomin Prof. Stefanie Stantcheva (Universität Harvard), Politikwissenschaftler Prof. Tarik Abou-Chadi (Universität Oxford), Rechtswissenschaftlerin Prof. Vladislava Stoyanova (Universität Lund), Politikökonom Alexandros Kentikelenis (Bocconi Universität) und Politikwissenschaftler Filip Kostelka (European University Institute).